Über mich

Vorstellen muß ich mich natürlich auch.
Mein Name ist Gerd Wolf, Jahrgang 1961 und beruflich im Bereich Marketing und Kommunikation tätig.
Mein fotografischer Werdegang begann ernsthaft im Jahr 1978, in dem ich fast meinen kompletten Ferienarbeitsverdienst in eine Spiegelreflexkamera investierte. Canon A1 hieß das Stück, das damals die noch mit Filmrollen bestückte Fotowelt technisch revolutionierte. Komplettiert wurde das Ganze mit dem damaligen 50mm Standardobjektiv, damals schon mit 1,8 Lichtstärke hervorragend auch für dunklere Situationen geeignet. Bereut habe ich diesen Kauf nie. Ohne auch nur einen einzigen Ausfall überstand die Kamera zahlreiche Urlaube, Sporteinsätze, ihren Einsatz im Reportagebereich und nicht zu vergessen ihren Einsatz als Kamera des Regimentsfotografs. Damit wären wir auch beim nächsten Punkt, 1982 leistete ich meinen Wehrdienst bei der Flugabwehr in Hardheim ab und war dort, neben den Wehrtätigkeiten, auch gleich als Regimentsfotograf mit eigenem Fotolabor (leider s/w) tätig. Farblaborfähigkeiten hatte ich mir bis dahin schon autodidaktisch mit der Jobodrum, Vergrößerungsgerät mit Schneider-Kreuznach-Objektiv (darauf hatte ich geachtet) schon beigebracht.
Mit den ersten, leider damals noch unbezahlbaren, digitalen Spiegelreflexkameras wuchs der Wunsch, Fotos auch digital zu besitzen. Dias ließ ich digitalisieren und kaufte meinen ersten Scanner. Die Corel Draw Suite mit Corel Photo Paint eröffnete mir zu Beginn der 90er Jahre erste Erfahrungen mit der digitalen Bildbearbeitung. Photoshop war damals noch eine Software, die einem Scanner beilag und weit von ihrer heutigen Fähigkeit entfernt lag.
Die erste Digitalkamera war dann die Casio QV-10. Mit ihrer Auflösung von 384 Pixeln war natürlich an eine wirkliche Verwendung der Fotos noch nicht zu denken. Allerdings akzeptierten einige Zeitungen damals sogar Fotos im einspaltigen Format der Kamera.
Mit 768 Pixeln folgte eine Epson (ein kurzer Ausflug der Firma in den Digitalkamerabereich) und kurze Zeit später eine Olympus Camedia C-100, die mit 1024×768 auch größere Zeitungen (zumindest unwissend, wenn man die Fotos in tif umwandelte) akzeptierten. Hier hatte die Technik den Wissensstand einiger Redakteure und Drucker bereits überholt. Dies steigerte sich noch einmal deutlich mit der Ricoh RDC5300. Die Kamera überraschte mit einer wirklich hervorragenden Bildqualität bei 2,3 Megapixeln.Beispielbild von der Ricoh RDC5300
Hier ein Beispielbild aus dem Jahr 2000 von der Ricoh RDC5300.
Für einen weiteren Sprung sorgte im Jahr 2002 die Minolta Dimage 7i. 2560×1920 Punkte bedeuteten problemlos A4 Ausdrucke, keine Animositäten von Seiten der Zeitungen mehr und mit dem Zoom-Objektiv von 28-200 eine hohe Flexibilität, zumindest beim Tageseinsatz. Mit ISO 100, 200, 400 und 800 (wobei man die ISO 800 aber besser meidete und die ISO 400 auch eher nur sporadisch einsetzte) lieferte sie, mit entsprechendem Blitz, eine der normalen Kleinbildkameras vergleichbare Bildqualität, zumindest für den Alltagsgebrauch.
Mit der Geburt meiner Tochter 2003 war jedoch klar, daß zu diesem Ereignis nur eine digitale Spiegelreflexkamera paßt. Zum Glück kam gerade die Canon 10D heraus. Die erste, mehr oder weniger bezahlbare, digitale Spiegelreflexkamera für knapp 2.000.- Euro.
Mit der Geburt des Sohnes im Jahr 2005 mußte natürlich auch digital aufgerüstet werden und die Canon Eos 20D für rund 1.500.- Euro erneuerte die Ausrüstung.
Inzwischen sind eine 5D mark II und, als Zweitgehäuse, eine 550D sowie diverse Objektive, Blitze und weiteres Zubehör vorhanden. Von der Rechenpower mehrerer Desktoprechner und Laptops ganz abgesehen. Externe Festplatten zur Datensicherung nicht zu vergessen.
Übrigens, meine A1 liegt immer noch im Keller und wird ab und zu auch gestreichelt.

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