Überraschung des Jahres – Leica stellt die digitale Schwarz-Weiß-Kamera vor


Augen reiben und wundern
Es gibt Momente, da schaut man unwillkürlich auf den Kalender, ist denn schon wieder April? Nein, bei weitem nicht. Nun gut, gibt es sonst einen Grund für eine Nachrichtenente, noch dazu vom letzten übrig gebliebenen deutschen Qualitätsanbieter im Fotobereich?
Nein, gibt es auch nicht. Dann ist wohl was dran, an der Digitalkamera, die nur in schwarz-weiß arbeitet.
18 Megapixel soll sie laut Leica haben und, da sie auf jegliche Farbinformationen verzichtet, hier eine unvergleichbare Auflösung und Schärfe bieten. Auch bei der Software hat Leica mitgedacht. Sowohl Adobe Photoshop Lightroom als Entwicklungsumgebung, als auch Nik Silver Efex Pro 2 gehören zum Lieferumfang. Für Schwarz-Weiß-Fotografen also das Nonplusultra…… oder?
Eigentlich finde ich die Idee nicht einmal so schlecht. Eine Digitalkamera, die sich auf das konzentriert, was ein Sensor eigentlich kann, nur Helligkeitsunterschiede wahrzunehmen. Aber, liebe Fotofreunde, seid mir nicht böse, aber verstehen kann ich im Moment nicht so wirklich, welche Zielgruppe und welchen Markt hier Leica anvisiert. Mein Unverständnis hat einen ganz einfachen Grund, oder besser gesagt 6.800 Gründe. Denn 6.800.- € soll die Kamera dann im Regal kosten. Ganzmetallgehäuse aus Magnesium hin oder her, Verschlüsse, die auf extreme Halbarkeit und lange Lebensdauer ausgelegt sind und natürlich das Leica M-Bajonett, alles schön und gut. Bevor ich mir allerdings für 6.800 Euro eine Schwarz-Weiß-Kamera kaufen würde, müßte ich schon viel Geld übrig und einige andere Kameras in meinem Repertoire haben.
Nichtsdestotrotz bin ich sehr gespannt, auf die Marktakzeptanz. Diese Idee ist so außergewöhnlich, daß ich ihr sogar Erfolgschancen durchaus einräume. Es wäre schön, wenn eine deutsche Firma wie Leica, hier eine professionelle Kamera auf den Markt bringen würde, die sich in entsprechenden Stückzahlen verkauft und damit auch für den Bestand der Fotosparte des Herstellers sorgen würde.
Als Marketingexperte bin ich ein wenig am Grübeln, aber das war man beim Walkman und dem einfachen weißen mp3-Player am Anfang schließlich auch und diese Geräte haben die Welt, zumindest die elektronische, verändert.

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