Kostenloser Profi-Lesestoff?


Bücher sind teuer und die wirklich guten Fotomagazine ebenfalls – Wo gibts denn was zum Lesen?
Die meisten Fotografen haben im Laufe ihrer Zeit ein meist recht großes Reservoir an Lesestoff gehortet. Bei den Fotomagazinen wird der Ärger am schnellsten sichtbar. Im Jahresrhythmus überschlagen sich die Verlage mit Neuauflagen und tollen Titeln im lukrativen „knapp unter 10.- Euro“-Bereich. Wer dann darin blättert, dem kommen einzelne Artikel schon bekannt vor, teilweise ärgerlicherweise nur ein wenig überarbeitet, mit neuen Bildern versehen, sodaß die Wiederholung auf den ersten Blick nicht einmal auffällt. Auch werden gerne in Schwerpunktmagazinen gerne mal die selben Techniken gleich für verschiedene Locations, mit den jeweils passenden Bildern, auch gleich mehrfach vermarktet. Über den Anteil von Werbung, Pressemeldungen mit Foto (sehr gern genommen, das hat den Anschein von toller Aktualität) im Verhältnis zu wirklich effektiv interessanten Artikeln, kann man manchmal auch nur den Kopf schütteln. Besonders schön sind „Testberichte“, denen man klar ansehen kann, daß die Kamera noch nicht in den Händen der Tester war. Da werden dann eben auf zwei bis vier Seiten die „höchstwahrscheinlich zu erwartenden“ Verbesserungen zum Vorgängermodell gepriesen. Es lohnt sich, erstmal einen kritischen Blick in die Magazine zu werfen, bevor das Geld und die Zeitschrift jeweils den Besitzer wechseln. Also alles hoffnungslos?
Es gibt Alternativen!
Nehmen Sie doch mal ihre Markenbrille ab und schauen Sie einfach auf den Herstellerseiten von Kameras, Objektiven, Blitzen und Zubehör. Sie werden erstaunt sein, wie ausführlich dort manche Fotosituationen. zum Nachmachen empfohlen, einfach erklärt und mit anschaulichen Fotos und Erklärungen gezeigt werden. Gerne auch als pdf zum Download. Außerdem öffnet der Blick über den Tellerrand oftmals auch neue kreative Möglichkeiten, versuchen Sie es einfach mal.

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