5 Grundlagentipps zum Sehen lernen und scharfe Bilder machen


Einfach bessere Bilder machen
Hier mal fünf grundlegende Tipps, die Ihnen helfen sollen, bewußter zu „sehen“ und zu fotografieren.

  1. Autofokus aus. Machen Sie das mal, fokussieren Sie manuell, spielen Sie mit der Schärfe und Unschärfe. Sie werden teilweise völlig neue Welten entdecken.
  2. Stativ. Wenn Sie eh schon dabei sind, etwas genauer zu schauen, nutzen Sie zusätzlich ein Stativ. Nehmen Sie sich Zeit für das Bild. Planen Sie und wenn Sie schon mit Stativ unterwegs sind, nutzen Sie doch mal die Chance auf ein Panoramabild. Einfach nach jedem Foto die Kamera auf dem Stativ ein wenig weiter drehen. Und nicht vergessen, hat Ihr Objektiv einen Bildstabilisator, schalten Sie diesen auf dem Stativ aus.
  3. Gegenlichtblende. Bei vielen Objektiven liegt sie bereits dabei, bei den Fremdherstellern gehört das schon zum guten Ton. Benutzen Sie sie, auch bei bedecktem Wetter oder beim Blitzen. Es ist erstaunlich, wie mit diesem einfachen Mittel Streu- und Streiflicht unterdrückt wird.
  4. Raw-Format. Ihre Kamera hat das Raw-Format, nutzen sie es. Auch wenn Sie vielleicht nur das herstellereigene Programm dafür haben (Digital Photo Professional bei Canon) lohnt es sich. Machen Sie auf dem Stativ mit identischen Werten (Belichtung manuell) Vergleichsaufnahmen im Raw- und im Jpg-Format und vergleichen Sie diese zuhause in der Vergrößerung am Rechner. Sie werden erstaunt sein, was das Raw-Format in Lichtern und Schatten noch an Details aufweist.
  5. Blitzen Sie auch im Freien. Testen Sie doch mal Ihren Blitz im Freien, entweder den eingebauten oder den Aufsteckblitz. Aufhellblitz nennt sich das meist, doch der Blitz kann noch viel mehr. Schauen Sie mal in Ihre Bedienungsanleitung. Oft kann der Blitz in Abhängigkeit vom Umgebungslicht genutzt werden. Oder besser gesagt, die Kamera nutzt den Blitz für das eigentliche Foto, belichtet aber auch die Umgebung passend ab. Meist läßt sich das in den Kamerafunktionen bei einer bestimmten Einstellung (z.B. AV) einstellen. Dadurch gelingen oft ganz fantastische Lichtstimmungen, da die Kamera den Weißabgleich auf den Blitz abstimmt, das Umgebungslicht aber eine ganz andere Lichtfarbe, je nach Tages- und Nachtzeit, hat.

Probieren Sie es doch mal aus. Vielleicht machen wir demnächst hier eine kleine Galerie und einen kleinen Wettbewerb daraus. Voraussetzung ist natürlich, daß die Tipps auch umgesetzt wurden. Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Fotografieren.

Advertisements

Über microstocklounge

Contributor for several microstock agencies.
Dieser Beitrag wurde unter Fotografie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s